Heute ging es vom Campingplatz in Eijsden nach Hamont-Achel zum Smugglers Path. Die direkte Strecke wäre mit rund 50 Kilometern recht kurz gewesen, also baute ich bewusst einige Umwege ein.
Nach einem ausgiebigen Frühstück auf einer ruhigen Bank in der Sonne führte mich die Route zunächst auf die Grüne Route. Kilometerlang ging es durch dichte Wälder, fernab vom Verkehr. Genau die Art von Strecke, auf der man einfach rollen, abschalten und den Tag genießen kann.

Für zwei besondere Orte verließ ich die Route kurz. Zuerst ging es zu „Fietsen door het Water“. Dort war ich zwar schon einmal, aber beeindruckend ist es jedes Mal wieder. Der Radweg führt mitten durch einen See, während das Wasser links und rechts bis etwa auf Schulterhöhe reicht. Ob man dabei trocken bleibt, seht ihr in meinem Video auf meinem YouTube Kanal.
Danach stand „Fietsen door de Bomen“ auf dem Programm. Über eine sanft ansteigende Spirale fährt man langsam bis auf Höhe der Baumwipfel hinauf und bewegt sich für einige Minuten mitten durch die Baumkronen. Ein besonderer Ort, an dem man automatisch etwas langsamer fährt, um die Atmosphäre zu genießen. 🌳

Anschließend ging es zurück auf die Grüne Route. Unterwegs legte ich noch eine Pause ein und gönnte mir in der Sonne ein leckeres belgisches Bier. Kein Zeitdruck, kein festes Programm – einfach unterwegs sein.
Am Nachmittag erreichte ich schließlich Hamont-Achel und damit den Smugglers Path.
Mein liebstes Gravel-Event überhaupt.
Seit ich das erste Mal dort war, habe ich keine Ausgabe verpasst. Jedes Jahr freue ich mich darauf, bekannte Gesichter wiederzusehen und Teil dieser besonderen Atmosphäre zu sein.
Manche Orte fühlen sich einfach ein bisschen wie Heimkommen an.
