Der letzte Tag begann frรผh. In der Nacht hatte es geregnet, also musste das Zelt noch nass eingepackt werden. Nach einem ausgiebigen Frรผhstรผck und reichlich Kaffee hieร es langsam Abschied nehmen. Einige Teilnehmer machten sich bereits auf den Heimweg, andere blieben noch fรผr den Hangover Ride. Nach ein paar letzten Gesprรคchen war auch fรผr mich die Zeit gekommen, aufzubrechen.
Mit frischen Beinen und bei bestem Wetter machte ich mich auf den Rรผckweg Richtung Deutschland. Die Strecke fรผhrte รผber Roermond und vorbei an Mรถnchengladbach. Nach dem Grenzรผbertritt wurden die Unterschiede in der Radwegeinfrastruktur schnell wieder sichtbar. Was in den Niederlanden oft selbstverstรคndlich erscheint, ist auf deutscher Seite nicht immer ganz so komfortabel.
Trotzdem lief es hervorragend. Ein paar kurze Pausen spรคter erreichte ich Neuss, wo ich mir eine lรคngere Auszeit gรถnnte. Ein Calippo-Eis, frisches Wasser fรผr die Flaschen und einfach kurz die Beine ausstrecken.
Danach ging es weiter nach Zons. Mit der Fรคhre setzte ich รผber den Rhein und wusste, dass das Ziel nun nicht mehr weit entfernt war. Wenig spรคter war ich wieder zuhause.
Dort wartete bereits meine Frau auf mich. Nach einer Woche unterwegs konnten wir unseren Jahrestag gemeinsam verbringen โ ein schรถner Abschluss dieser Reise.
Rรผckblickend kann ich sagen: Mein Plan, keinen Plan zu haben, ist perfekt aufgegangen. Es gab kein groรes sportliches Ziel, keine Rekorde und keine Vorgaben. Ich wollte einfach abschalten, Neues entdecken und ein kleines Abenteuer erleben.
Genau das habe ich gefunden.
Die Eindrรผcke dieser Woche werde ich in einem Video auf meinem YouTube-Kanal festhalten. Vielleicht liefern sie dem einen oder anderen Inspiration fรผr die nรคchste eigene Tour.
